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13.10.07 ~ Feldberghalle, Altglashütten ~ Laith Al - Deen
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„Soll ich, soll ich nicht? Eigentlich ist es ja ein absolutes MUSS… und an einem Wochenende… Aber sooooo weit weg… und in der Zeit schreibe ich bestimmt Klausuren… Trotzdem wird das was EINMALIGES!“ Ja solche Gedanken habe ich mir tatsächlich gemacht, als ich erfahren habe, dass es am 13.10.2007 ein Laith-Konzert in Altglashütten exklusiv für Clubmitglieder geben sollte… Die Anmeldefrist war nicht lang und es wurde mit großem Ansturm gerechnet… Da habe ich dann nicht viel Zeit verstreichen lassen und mich für dieses Erlebnis angemeldet. Außer mir und meiner Mutter haben das wohl auch noch ca. 250 andere Fanclub-Mitglieder getan, so dass sich am 13.10.2007 ganz viele Sie kamen von überall her, ob aus Kiel, Saarbrücken, Dortmund, oder Magdeburg. Es waren wirklich alle Himmelsrichtungen vertreten und sogar aus den angrenzenden Nachbarländern (der Schweiz und Frankreich) hatten einige den Weg gefunden. Nach einem sonnigen Nachmittag und der Nachricht, dass schon einige Fans an der Halle seien, machten meine Mutter und ich uns auch gegen 17 Uhr auf den Weg zur Location. Auf dem Weg dorthin trafen wir schon einige liebe Fans, die uns sogar mitnahmen, sodass wir nicht das ganze Stück laufen mussten (Vielen Dank an dieser Stelle an Gollo :o) !!!) … Die FDS-Crew (über die Bezeichnung muss ich immer noch schmunzeln, obwohl sie natürlich sehr treffend ist) war Gott sei Dank noch vor der Halle und so konnte ich alle, wenigstens ganz kurz, begrüßen was mich sehr freute. Dann ging es für das Team um Shabba, den Fanclubleiter, schon einmal rein, um die letzten Details abzuklären, denn die Moderatoren hatten offensichtlich alles, passend zum Titel der Tour, mit viel Liebe zum Detail geplant und so sollte jeder beim Einlass sogar einen personalisierten Umschlag mit einer „Ehrenkarte“ erhalten (Vielen Dank Goldie!!!). Man merkte schnell, dass alle mit viel Herzblut bei der Sache waren; alles klappte reibungslos und die Mädels haben da wirklich einen tollen Job gemacht (Vielen Dank an euch ihr seid echt ein Spitzenteam!). Da dieser Abend ja nur für „geladene“ Gäste war und es ein sehr persönliches Konzert werden sollte, spielten die Jungs nicht, wie für den nächsten Abend geplant, auf einer Bühne, sondern blieben, im wahrsten Sinne des Wortes, auf dem Boden und so trennte nur ein dünner Lichterschlauch die vielen Fans von den begnadeten Künstlern, die den Abend zu etwas ganz Besonderem machen sollten. Dass die Musiker diesen Kontakt nicht scheuten, zeigte sich ziemlich schnell, da sie vor dem Konzert noch zur Theke liefen, das erste Mal mit den Fans plauderten und sich nach dem Konzert extrem viel Zeit ließen, aber dazu später mehr. Eine Stunde nach Einlass, die relativ zügig verging, kamen dann Shabba und Laith auf die „Bühne“ und begrüßten zuerst einmal alle. Schon jetzt schien die Stimmung, beiderseits, klasse zu sein. Einem rundum gelungenen Abend stand nichts mehr im Weg. Dies zeigte sich auch schnell an Diane und ihrer Band, die auf dieser Tour als Support-Act dabei sind. Ich kannte Diane bereits aus Hanau, dort hatte sie letztes Jahr auch im Vorprogramm gespielt, aber dieses Mal war sie noch viel überzeugender und die Lieder fand ich total klasse. Sie waren mir zum Teil schon von Myspace bekannt und so konnte ich doch das ein oder andere Lied mitsingen, was nicht nur mich freute?! Jedenfalls strahlte Diane so eine Zufriedenheit und ein Glücksgefühl aus, dass die vorherigen Schmerzen, Hamsterbäckchen lässt grüßen, wie weggeflogen waren und der Adrenalinspiegel stetig stieg. Diane spielte schätzungsweise sieben Lieder, die nur so vor Power und Gefühl strotzten. Nach einer guten Stunde war Dianes Auftritt für jenen Abend auch schon vorbei, aber ich freu mich schon jetzt riesig auf die nächsten Auftritte von ihr und auf ihre eigene Tour, die fürs nächste Jahr geplant ist. Es folgte, wie eigentlich bei jedem Konzert ;o) , eine kurze Umbaupause in der Tobis Keyboard nach vorne links geholt wurde und die Stellwand, vor der Diane kurz vorher noch gespielt hatte, entfernt wurde.. Zu sehen war eine Art Podest auf der sich die Verstärker(+ Gitarre & Bass) und das Schlagzeug befanden. Dies führte natürlich, nicht nur bei mir, zum ersten Staunen. Schließlich spielte Frieder sonst immer rechts vorne, vor Dave und Ole links, vor Tobi. Bei dieser Tour haben sie sich aber wohl dafür entschieden, die großen Männer nach hinten zu stellen und so auch jedem mal einen freien Blick auf Tobi und Dave zu gewähren, was mich persönlich sehr freute. Tobi kam dann auch zuerst auf die Bühne, setzte sich an sein Keyboard und legte los. Kurz darauf folgten natürlich Frieder :o), Ole, Dave und der Meister selbst, Laith. Gleich die ersten Töne ließen mich spüren, was ich solange vermisst hatte. Es ist einfach das Fallen lassen, diese Unbeschwertheit, das gemeinsame Erleben und abfeiern oder auch mal das Gefühl der Melancholie, was diese Konzerte ausmacht, die man mit so vielen lieben Menschen genießt. Jeder der einmal ein Laith Al-Deen Konzert erlebt hat, wird jetzt wissen, was ich meine und sich schwer beschreiben lässt, aber Fakt ist, dass es mich jedes Mal aufs Neue fasziniert. Egal, ob Laith eines meiner Lieblingslieder spielt, wie z. B. „Worum es dir geht“, „Wo du bist“, „Die Liebe zum Detail“, „Jetzt hier immer“ oder „Leb den Tag“, oder ob es solche Lieder wie „Du“ sind, die mich auf dem Album nicht so sehr ansprechen live haben sie alle den besonderen Charakter, der jedes, aber wirklich auch JEDES Lied umwerfend macht. Allerdings war die Liedauswahl an diesem Abend, meiner Meinung nach, eh so stimmig, wie ich sie selten zuvor erlebt habe. Es war eine Mischung aus „Klassikern“ (Dein Lied, Jetzt, hier, immer, Bilder von dir, Noch lange nicht genug, Jedesmal…), älteren Stücken (Fließende Wasser (!!!), Damit ich wieder schlafen kann, Frag nicht...) und den neuen Liedern (Alles unter diesem Himmel, Es wird nicht leicht sein, Keine wie du …). Dabei waren, wie sollte es bei dieser Truppe auch anders sein, ganz verschiedene Musikstile vertreten… Mal waren die Lieder ziemlich gitarrenlastig und rockig, mal sang Laith aber auch ganz alleine, nur von Tobi am Keyboard begleitet, und wieder ein anderes Mal kamen die Bläser, die Laith auf dieser Tour begleiten, sehr gut zur Geltung. Letzteres war der Fall bei „Stille“, dem Lied, das wohl auch eines der absoluten Höhepunkte darstellte. Wir Fans waren kaum noch zu halten und sangen, tanzten, jubelten ausgelassen, während die Musiker dort vorne alles gaben und sich gerne zum ein oder anderen Spaß hinreißen ließen. Manchmal kamen Frieder und Ole auch vom Podest runter, nach vorne zu Laith, und gingen dadurch natürlich noch mehr auf Tuchfühlung mit den Fans. Nur Dave blieb, verständlicherweise, weiter hinten sitzen :o(, schließlich lässt sich so ein Schlagzeug nicht mal eben auswechseln, wie ein Bass (Frieder spielte auch wieder den elektrischen Kontrabass) oder eine Gitarre (ja auch Ole wechselte erneut diverse Male seine Gitarre). Beim letzten Lied, welches bekanntlich „Jedesmal“ ist, kam Dave dann allerdings auch nach vorne und setzte sich an Tobis Keyboard, denn dieser spielte ja, mittlerweile sogar ein größeres, Akkordeon. Es war zwar ungewohnt, Dave dort am Keyboard sitzen zu sehen, aber irgendwie war es auch schön :o) Weniger schön war natürlich, dass „Jedesmal“ gleichzeitig den Abschluss dieses Konzerts bedeutete… Ein Blick auf die Setliste ließ mich da leider auch nicht mehr zweifeln, aber nur weil ein wundervolles, einzigartiges Konzert musikalisch zu Ende geht, heißt das ja nicht, dass automatisch auch die Party beendet ist. Dem war nämlich definitiv NICHT so… Shabba hatte vorher bereits mehrere Male angekündigt, dass es nach dem Konzert noch zu einem gemütlichen Beisammensitzen (mit der Band) kommen sollte und so wurde der Saal schnell mit Tischen und Stühlen ausgerüstet. Ich ging dann bald zum Merchandise- Stand von Laith, um mir dort die CD von Tobi zu kaufen. An dieser Stelle sei kurz angemerkt, dass ich die CD nur weiterempfehlen kann wirklich! Sie ist großartig und hat meine Erwartungen noch um Meilen übertroffen… 15€ sind hier echt ein sehr fairer Preis. Und als ich dann nach einem etwas längeren, sehr unterhaltsamen und aufschlussreichen Gespräch mit dem netten Manager von Diane zurückkam, waren die Jungs doch tatsächlich schon mitten unter den Fans. Ich hatte mich erst gewundert, warum auf einmal so viele Fans in einer Ecke standen, aber dann wurde es mir natürlich klar. Nach einigen Gesprächen mit einigen lieben „Gleichgesinnten“ ;o) ging ich dann auch mal zu den Musikern, um mir noch schnell fehlende Autogramme zu sichern. Meist blieb es dann allerdings nicht bei den Autogrammen und so folgten noch Fotos und Gespräche *gg* Offensichtlich waren Frieder & Co. in Plapperlaune und so erzählten und erzählten sie, wobei sich unter anderem rausstellte, dass es wohl ein Tourtagebuch geben wird (Jiiipppiiieh- da hat das ganze Betteln doch noch was gebracht :o) ) und dass das Update von Frieders Seite aber wohl doch noch ein bisschen dauern kann ;) Jedenfalls haben sich die einzelnen Bandmitglieder (inklusive Laith selbst) wirklich jede Menge Zeit genommen. Sie sind auf jeden freundlich zugegangen und haben immer bereitwillig Fotos gemacht, Autogramme geschrieben usw.. Das war echt klasse und deshalb an dieser Stelle ein gaaanz großes „Danke“. Leider verging die Zeit nach dem Konzert auch schnell, viel zu schnell, und so konnte ich viele Gespräche, die ich gerne mit dem ein oder anderen geführt hätte, nicht mehr führen (Nun denn fühlt euch an dieser Stelle einfach mal total lieb gegrüßt und gedrückt, wenn ich nicht mit euch gesprochen habe, war es nichts persönliches, sondern einfach nur viel zu viel Gewusel und viel zu wenig Zeit. ), denn um 1Uhr sollten wir ja alle aus der Halle „entlassen“ werden, was für mich verständlich war. Unser „Chauffeur“ ( Vielen Dank und Dickes Bussi an dieser Stelle ;o) ) brachte uns gegen kurz nach 1 Uhr zu unserer Unterkunft, so dass wir nicht mehr durch den „Schwarzen Wald“ , der seinem Namen alle Ehre machte, laufen mussten. Es ist jetzt genau eine Woche her und seit dem ist schon fast wieder der normale Alltag eingekehrt.. Klausuren, frühes Aufstehen etc.- Eins aber ist anders… Da ist dieses Grinsen in meinem Gesicht, das sich immer wieder breit macht, wenn ich an den letzten Samstag zurückdenke. Es war wirklich herrlich und so einzigartig, dass es für immer in meiner Erinnerung bleiben wird, egal was passiert. So einzigartig wird ein Konzert natürlich einerseits durch die Musik, aber andrerseits auch durch die Leute, die einem das Ganze erst ermöglichen und es so besonders machen.. Deswegen möchte ich euch an dieser Stelle ganz herzlich Danke sagen… Wenn ich jetzt alle aufzähle wird der Bericht noch ne Seite länger, aber ich denke ihr wisst, dass ihr gemeint seid und deswegen erwähne ich hier jetzt stellvertretend einige Menschen, ich hoffe ihr versteht das ;o) - Danke: Shabba[+ FDS-Crew( Shreki, Souli, Bigi, *chen usw.)], Laith samt Band und Crew, Diane samt Team, Mama, Danny, Claudia, Biby, Harry, Andrea und Stefan (+ Begleitung) ….. |
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