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12.07.08 ~ Freilichtbühne Bochum-Wattenscheid ~ Laith Al - Deen
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| Es war so weit: Nach fast zwei Jahren sollte Laith Al-Deen mit seiner Band auf die Freilichtbühne Wattenscheid zurückkehren. Klar, dass ich dabei sein würde. Gerade nach der achtmonatigen Pause wurde es mal wieder Zeit für gute Livemusik der Jungs. Allerdings wollte ich das Konzert nicht alleine begehen. Nein! Und so nahm ich Tobi, Nomi und meine Mutter mit und vor Ort trafen wir dann noch viele weitere bekannte Gesichter. Besonders gefreut habe ich mich dabei über Bea &Jens und die FDSler (+ Anhang). Die Tore wurden ziemlich pünktlich geöffnet und kurze Zeit später fand ich mich vor der Bühne wieder. Aber eines war anders: Es gab keine Absperrung und ich fühlte mich irgendwie ein wenig an Altglashütten erinnert. Ich wusste, dass es wieder so ein „Hautnah“-Konzert werden würde und das wurd es auch. Dazu aber gleich mehr. Zunächst einmal heizte uns die Band Luxuslärm ein. Ich hatte, dank Bigi, vorher schon bei Myspace in ihre Musik hören dürfen und meine Erwartungen wurden keinesfalls enttäuscht. Die Band legte sich richtig ins Zeug. Sogar die Sonne haben sie hervorlocken können und so gingen ihre 30 Minuten Support viel zu schnell vorbei. Überhaupt kam mir die Wartezeit an diesem Tag nur sehr kurz vor keine Ahnung, woran das lag. Vielleicht an den netten Gesprächen, die wir zwischenzeitlich immer führten und, die uns so gut ablenkten. Um 20Uhr war es dann auch schon so weit. Ole, Frieder, Tobi und Dave enterten die Bühne und legten gleich mit den bekannten Anfangstönen von „Dein Lied“ los. Laith kam dann passend zu seinem Einsatz mit Chris und Rob auf die Bühne und ließ sich einen Moment vom aufkommenden Applaus und Jubel feiern bevor er uns die Worte „Wenn es dich irgendwo gibt…“ entgegenschmetterte... Wow, der Herr der Stimme hatte in den vergangenen Monaten nichts verlernt. Schnell machte sich wieder dieses wohlige Gefühl breit.. Ein Blick in die Gesichter um mich herum zeigte mir erneut, dass wir alle dabei waren uns „in den Abend zu saugen“ und die nächsten Stunden einfach nur zu genießen und zu feiern. Während Laith ziemlich schnell den Kontakt zum Publikum suchte und einfach mal durch die Reihen lief, begrüßte Frieder die Fans in „alter Manier“. Ein Zwinkern, ein Lächeln, ein Nicken… Es war als wäre keine Zeit vergangen. Alles schien von Anfang an so vertraut, obwohl sich die Positionen der einzelnen Bandmitglieder seit der letzten Tour geändert hatten. Ole und Frieder standen wieder vorne bei Laith. Tobi und Dave hatten erneut im hinteren Bereich ihre Plätze und Chris und Rob standen meist zwischen Tobi und Dave. Kurz könnte man sagen: „Alles wie früher.“ So auch die Setliste. Sie variierte nur minimal im Vergleich zu Wächtersbach oder den anderen Gigs, aber das störte mich kaum.
Viel mehr wunderte ich mich darüber, dass die Jungs zwar scheinbar gut drauf waren (Viel Grimassen schnitten, mit dem Publikum spielten etc.), aber meiner Meinung nach- der Knoten nicht so ganz platzen wollte. Es war schön keine Frage! Aber von Laith und Co habe ich auch schon anderes gehört, was noch mehr unter die Haut ging. Bei Ole hatte ich sogar den Eindruck, dass er erst bei „Bilder von dir“ so richtig ins Konzert fand. Nun gut ich wusste ja, dass am Abend vorher das Konzert in Neunkirchen war und dort hatten die Jungs sich anscheinend so sehr ins Zeug gelegt, dass es eines der besten Laith Konzerte war. Vielleicht waren die Jungs daher noch etwas angeschlagen. Wie dem auch sei. Wir machten so oder so Party: sangen, tanzten und wippten mit, auch wenn der Regen uns wenige Minuten heimsuchte. Das war bei „Damit ich wieder schlafen kann“. Hier legte Laith dann aber einen „Regentanz“ ein, der dafür sorgte, dass der Regen genauso schnell verschwand wie er gekommen war. Alles in allem hatten wir mit dem Wetter wirklich Glück. Und so fiel es wohl den meisten nicht schwer sich bei „Meilenweit“ auch wirklich meilenweit wegzuträumen. Als Laith dann allerdings wenige Sekunden später „Jedesmal“ ankündigte, kamen wir schnell wieder in der Realität an. Wir wussten, was das bedeutet, aber wollten es nicht wahr haben. Es war doch gerade erst 21.45Uhr und schon sollte das Konzert vorbei sein?! Aber es half ja alles nichts und so versuchten wir noch für wenige Minuten den Alltag auszublenden und saugten die letzten Momente des Konzerts umso intensiver ein. Frieder, Ole, Dave, Tobi, Chris, Rob und Laith verabschiedeten sich noch und während die Roadies gleich mit ihrer Arbeit begannen, setzten wir uns noch mit vielen lieben Menschen zusammen. Tranken etwas, quatschten und ließen den Abend einfach nett ausklingen! Jetzt läuft der Countdown bis Anröchte… |
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